Meine Sommer-Spaziergänge 2018 (2)

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Orte mit Aha-Effekt. Heute: Starigrad-Paklenica

Kroatien gehörte bislang nicht zu meinen Reisezielen. Das änderte sich in diesem Jahr. Der Mann meiner Nichte feierte im Juni seinen 60. Geburtstag und nach dem Willen seiner Angetrauten nicht zu Hause, sondern im sonnigen Kroatien. Nach einigem zögern sagte ich zu. Eine gute Entscheidung. Die Feier selbst war großartig. Kroatische Musik, tanzwillige Gäste – immerhin waren ihm wichtige Mitglieder seiner Familie mit angereist – leckeres Essen. Er wird diesen Tag bestimmt in bester Erinnerung behalten. Natürlich waren wir nicht nur für den einen Abend mit Ryanair nach Kroatien geflogen. Die Woche war voll von wunderbaren Erlebnissen.

Herzliches Willkommen

Schon auf der Fahrt vom Flughafen Zadar nach Starigrad-Paklenica faszinierte mich die Landschaft. Schwer vorstellbar, dass hier und in anderen Regionen des ehemaligen Jugoslawien in den 1990er Jahren Krieg herrschte. Der Bürgerkrieg hat in Kroatien viele Wunden hinterlassen. Sichtbare an Häusern und unsichtbare in den Herzen der Menschen. Der Tourist spürt davon nichts, wenn er sich nicht nach den Geschehnisse erkundigt. Die Kroaten sind aufmerksame und liebevolle Gastgeber, die ihr Land dem Tourismus geöffnet haben.

Unser Ziel ist die Pension „Michael“ in Starigrad-Paklenica mitten in einem kleinen Kiefernwäldchen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Pension und der Appartements gibt es noch einen gut gebuchten Campingplatz.

Nur wenige Schritte sind es vom Haus aus hin zum Meer und ein paar hundert Meter weiter beginnt auf der anderen Seite der Straße der Nationalpark Paklenica mit seinen Wäldern und Bergen. Wandern und Klettern sind nicht so mein Ding. Noch dazu, weil ich mir gleich am zweiten Abend den Fuß mächtig verstaucht habe. Dafür genieße ich die Sonne und das Wasser. Die ersten Züge im kühlen Nass fallen entenartig aus. Wegen der manchmal auftauchenden Seeigel habe ich mir dem Rat der versierten Kroatien-Urlauber folgend Schwimmschuhe angeschafft. Man gewöhnt sich aber schnell daran, zumal der Weg ins Wasser über die Kieselsteine dank der Schuhe auch leichter fällt.

Am letzten Urlaubstag „entführen“ meine Nichte und ihr Mann die „Älteren“ in den Nationalpark und auf den Berg in halber Höhe, so dass auch ich ein Gespür für die Schönheiten oben entwickeln kann. Zwischen An- und Abreise liegen erlebnisreiche Tage, an denen ich euch gern in den nächsten drei Folgen teilhaben lasse. Fotos: Autorin

www.michael.hr

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