Sommer-Tour 3: Weingut Pesterwitz

Gepostet von

Es war ein stimmiger Sommertag, der 28. August dieses Jahres. Mit 31 Grad im Schatten ein wenig zu warm für ganz und gar unbeschwerten Weingenuss, doch ein, zwei Weißweinschorle machten nicht trunken. Sie öffneten Herz und Seele für alles Schöne, was uns in Pesterwitz begegnete.


In Sachsen luden an diesem letzten Augustwochenende die Weingüter entlang der rund 50 Kilometer langen Weinstraße von Pirna über Dresden, Radebeul und Meißen bis in die idyllischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz zum Tag des offenen Weingutes ein. Das Anbaugebiet an der Elbe gilt als eines der kleinsten in Deutschland. In Pesterwitz, gelegen an der Stadtgrenze zwischen Dresden und Freital, ist Weinanbau urkundlich seit 1552 nachweisbar. Der heutige Weinberg wurde 1986 neu angelegt. http://www.weingut-pesterwitz.de

Diese Tour unternahm ich nicht allein. Ich hatte drei Freundinnen dazu eingeladen. Mit jeder von ihnen bin ich seit vielen Jahren vertraut, doch wir sind uns noch nie alle zusammen begegnet. Wir waren wohl alle gespannt und gleichzeitig offen. Immerhin gehören wir alle in die Sparte der „schon etwas länger jung gebliebenen“ und haben dementsprechend unsere Eigenheiten. Übrigens der Spruch stammt nicht von mir. Annelie gab ihn einen Tag zuvor in ihrer Schminkschule kund. Ich find ihn toll, so anders als das übliche „die älteren unter uns“.

IMAG0792

Doch zurück nach Pesterwitz. Angesichts der Temperaturen haben wir das Angebot einer Führung durch den Weinberg ausgeschlagen und uns lieber im Schatten zwischen Rebstöcken niedergesetzt. Wir – Adelheid, Annelie, Christine und ich – haben wenig getrunken und noch weniger gegessen. Dafür hatten wir viel Vergnügen in dieser herrlichen Umgebung und mit tollen Ausblicken und gute Gespräche. Wir haben viel gelacht und auf Moni angestoßen. Sie gehört auch in die Freundinnen-Runde. Doch sie liegt nach einem Unfall zur Zeit in einer Brandenburger Rehaklinik.
Das Programm rund um den Weingenuss hielt viel bereit. Die Kleinen konnten basteln und spielen. Nur die Hüpfburg blieb in der prallen Sonnen ungenutzt. Wer Lust verspürte, konnte durch den Weinberg schlendern oder sich sachkundig führen lassen oder mit einem historischen Traktor mitfahren, sich Wein, Alkoholfreies und Kaffee schmecken lassen. Stets freundlich beantworteten die Mitarbeiter alle Fragen, nahmen sich auch Zeit für einen Plausch. Es war ein wunderschöner Nachmittag.
Zurück ging es mit dem Stadtbus und von dort heimwärts nach Gorbitz, Blasewitz, in die Radeberger Vorstadt und nach Radeberg. Auf dem Hinweg hatten wir noch von Äpfeln geschwärmt, die wir bei dieser Gelegenheit kaufen würden. Immerhin hat das Gut Pesterwitz mit all seinen Produkten bei Freunden des naturnahen Anbaus einen sehr guten Ruf. Doch leider, der Hofladen auf dem Gut hatte zu. Hätte uns klar sein müssen, denn zum Tag des offenen Weingutes wurde jede Hand am Berg gebraucht. Macht aber nichts, wir fahren einfach noch mal hin. Allein, zu zweit, zu dritt, zu viert? Wir werden sehen. Fotos: Autorin http://www.gut-pesterwitz.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s