Meine Sommertour 2016

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2. Station – Verona

Immer wieder kreuzt er – symbolisch – in diesem Jahr meine Urlaubswege: der Geheime Rat Johann Wolfgang von Goethe. Nicht so lyrisch, dafür voller Vorfreude starte ich am 26. Juni mit sieben Leuten – Freunde und Familie – meine Italienreise. Sie geht zwar nur bis Verona. Doch knüpfen wir an eine Reise rund um den Gardasee vor drei Jahren an und bleiben auch diesmal nicht an einem Ort.

Verona ist Mittelpunkt der Reise und so erobern wir uns diese schöne alte Stadt zu Fuß. Eine Brückentour entlang der Fiume Adige (Etsch). Wir wechseln von einem Ufer ans andere, besuchen Kirchen, Dom, spazieren durch schöne Gassen. In der Casa di Giulietta wollen wir unsere Julia überreden, den historischen Balkon zu betreten. Sie schreckt allerdings vor dem Ansturm zurück. An einem Nachmittag geht es quer durch die Stadt zum Giardino Guisti, den Tosakanischen Garten. Der liegt versteckt hinter einer gelblichen Hausfront und offenbart sich als Geheimtipp mit Suchtfaktor – sooo schön. Unbestritten ein Höhepunkt: Aida in der Arena di Verona. Vier Stunden auf Stein machen uns nichts aus – wir sind hingerissen von der Darbietung und dem Drumherum.
Zwischen Bummel und Arena zwei Ausflüge. Mit dem Zug fahren wir nach Venedig. Wir waren alle acht noch nicht da und sind fasziniert. Bei einer Fahrt über die Kanäle zum Lido rücken Donna Leon und Commisario Brunetti in unsere Gedanken. Ins schwärmen geraten wir angesichts der Gondoliere. Und, welch Zufall, es wird uns auch Gesang geboten. Während der stündlichen Fahrt klicken fast pausenlos Kameras. Festhalten, was nicht mehr in der Kopf passt. Später zu Fuß durch die Stadt und über den Marcusplatz. Wir haben Venedig gesehen.
Anderentags geht es mit dem Bus nach Sirmione. Die Halbinsel im Gardasee lädt zur Bootstour rund um die Festung ein, zum bummeln und einige von uns sogar zum baden. Ich frage mich allerdings noch heute, wer uns animiert hat, den Bus vorzeitig zu verlassen. Uns stand bei 30 Grad ein Fußmarsch von ca. 3 Kilometern bevor. Egal, wir haben es geschafft und uns am Ende aller Besichtigungen mit einem rieisgen Eis belohnt. Und Gabi mit Schmuck aus Murano.

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