Meine Sommertour 2016

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Schwitzen bei 30 Grad war gestern. Heute rieselt leichter Regen herab. Frau Sonne hat sich hinter dicken Wolken verkrochen. Die richtige Stimmung, um den ersten Teil meiner Sommertour 2016 aufzuschreiben. Im Gegensatz zu einer meiner Freundinnen reichen mir Reiseziele in Europa und Deutschland. Ich will nicht über den großen Teich fliegen, Ländern in Asien nähere ich mich in Reisebeschreibungen und auf einem Schiff mit mehr als 300 Gästen käme ich mir verloren vor.

1. Station – Bad Muskau
Den Anstoß für einen Besuch in Schloss und Park von Fürst Pückler gab die Sächsischen Zeitung. Für den 19. Juni lud sie ein zur SZ-Entdeckertour, machte mit Fotos und einem umfangreichen Programm neugierig. Gemeinsam mit einer Freundin machte ich mich auf den Weg. Das ist nicht so wörtlich zu nehmen. Zu Fuß unterwegs zu sein, ist nicht unbedingt mein Ding. Doch aus einer gewissen Altersweisheit heraus und dem zunehmenden Drang nach Bequemlichkeit lasse ich immer öfter das Auto stehen, bin ganz entspannt „öffentlich“ unterwegs.
Pücklers Schloss und Park empfing uns bei herrlichem Sonnenschein. Bei der einstündigen Führung durch den weitläufigen Park, der bis nach Polen hinein reicht, ging mir das Herz auf. Aufwändig und millionenschwer renoviert wurde in den letzten Jahren das Schloss und seine Nebengebäude. Der teilweise Jahrhunderte alte Baumbestand, duftende Rosenbeete und kilometerlange Parkwege werden ganz im Geiste von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 -1871) gehegt und gepflegt.
Die Sonder-Ausstellung „Italienische Landschaft der Romantik“ im Schloss (noch bis zum 21. August 2016) zog uns genauso in seinen Bann wie die ständige Ausstellung über Leben und Wirken von Fürst Pückler. Was für eine faszinierende Persönlichkeit. Vielen Unliebsamkeiten und persönlichen Niederlagen zum Trotz hat der Garten-Fürst Bleibendes geschaffen, das nach Jahren der Vernachlässigung nun wieder Besucher aus nah und fern anzieht.
Was war da noch? Ach ja, trotz Höhenangst bin ich die 179 Stufen auf den Turm gestiegen. Bei einer gemütlichen Kaffeepause haben wir ein Stück Torte a la Pückler verputzt und uns zum Abschluss am Markt ein Pückler-Eis schmecken lassen. Übrigens: Goethe war auch in Bad Muskau. Und nun ist es an Ihnen, verehrte Leser, es dem großen Dichter gleich zu tun.

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